Am 17. November treffen wir für euch erstmalig einen Minister der aktuellen Regierung: Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Seit seinem Amtsantritt ist der frühere Generalsekretär der FDP sehr viel unterwegs, um sich in der ganzen Welt über die neuesten Entwicklungsprojekte zu informieren. 17 Reisen in 27 Länder hat er bereits unternommen, aktuell besucht er Bolivien, Peru und Kolumbien.
Ziemlich genau ein Jahr steht Dirk Niebel nun an der Spitze jenes Ministeriums, welches die FDP vor der Wahl 2009 noch mit dem Außenministerium zusammenlegen wollte. Kritik erntete er seitdem unter anderem für das Einfrieren der weltwärts-Mittel und auch eine Militarisierung der Entwicklungspolitik warf man ihm vor.
Eine erst Bilanz zog er vor kurzem in einem Interview mit dem ZDF und in einem Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung. Auch bei Maybritt Illner war er vor wenigen Tagen zu Gast, wo er unter anderem die jüngsten Maßnahmen der schwarz-gelben Regierung verteidigte:
Ein Jahr Schwarz-Gelb
Dirk Niebel diskutiert mit Michael Spreng, Thomas de Maizère und Hannelore Kraft
Wer ist Dirk Niebel?
Dirk Niebel wurde am 29. März 1963 in Hamburg geboren. Er besuchte eine Grund- und Realschule in Blankenese, später das Fachgymnasium Bahrenfeld. Von 1984-1991 diente er als Zeitsoldat bei der Bundeswehr, anschließend studierte er in Mannheim Verwaltungswesen. Nachdem er bereits seit dem 14. Lebensjahr Mitglied der Jungen Union bzw. CDU gewesen war trat er 1981 aus der Partei aus und beantragte 1990 das FDP-Parteibuch. Seine Berufslaufbahn begann er als Berater beim Arbeitsamt in Sinsheim bei Heidelberg, zeitweise fungierte er auch als ehrenamtlicher Beisitzer des Ausschusses für Kriegsdienstverweigerer beim Kreiswehrersatzamt Karlsruhe.
Bei der Bundestagswahl 1998 gewann Niebel im Wahlkreis Heidelberg-Schwetzingen ein Mandat über die Landesliste Baden-Württemberg und zog in den Bundestag ein, wurde u.a. arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Nach der Bestätigung seines Mandats 2002 folgte 2005 schließlich die Berufung zum FDP-Generalsekretär. Nach dem Wahlerfolg 2009 wurde Dirk Niebel dann zum neuen Entwicklungshilfeminister ernannt, als Nachfolger von Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD).
Am 17. November treffen wir für euch Dirk Niebel zum Interview in Berlin – und dafür brauchen wir eure Fragen.
Die besten zehn Fragen stellen wir Minister Niebel, davon werden die besten vier mit einem Exemplar des Buches „Polit-Talkshows – Bühnen der Macht“ belohnt!
In dem Buch legen Dirk Niebel und andere Politiker dar, was sie von politischen Talkshows halten, auch kommen Medienwissenschaftler und Kabarettisten zu Wort. (mit freundlicher Unterstützung des Bouvier Verlags)
Abbildungen: Bundesbildstelle, BMZ/Doris Lowack
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Frage:
Wie sehen sie die doch umstrittene Laufzeitverlängerung der AKW? Dies ist doch eindeutig keine nachhaltige Entwicklung, welche man anstreben sollte. Oder wie stehen sie zu der Entscheidung der schwarz/gelben Koalition als Bundesentwicklungsminister?
Ist dies ein Fortschritt oder eher Rückschritt, musste diese Entscheidung getroffen werden, oder hatte man noch alternativen?!
was haben Ihnen eigentlich die Entwicklungsländer getan?
Wie das Wort Entwicklungshilfe in meinen Augen schon selbst erklärend verlauten lässt, geht es um Länder, die Hilfe in der Entwicklung brauchen. So schwer ist das Wort doch nicht zu verstehen. Wie kann man sich als Entwicklungshilfeminister betiteln und dann gegen sämtliche Maßnahmen die zur Hilfe in den Entwicklungsländern beitragen, auflehnen und ablehnen. Das ist doch absolut paradox. Schweinegrippeimpfdosen für Afrika, was hat sie da geritten, gibt es nicht wichtigere Sachen, die man vorrangig bekämpfen müsste? Seien Sie doch mal ehrlich, sie hätten doch jede andere Stelle im Bundestag ebenso angetreten, nur um mitmischen zu können, weil die Entwicklungshilfe interessiert sie doch Null und das ist noch aufgerundet.
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woraus ein Musikvideo zu meinem Song LIMITS entstanden ist:
https://youtu.be/dc3EW7fgqk8
Bei meinem letzten Sturz fiel ich in Kunst hinein:
[Bild:1]
Viel Spaß
mxk
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Wieso werden die Atomkraftwerke nicht abgeschaltet? man könnte ja auf erneuerbare Energie setzten!
Frage:
Wie sehen sie die doch umstrittene Laufzeitverlängerung der AKW? Dies ist doch eindeutig keine nachhaltige Entwicklung, welche man anstreben sollte. Oder wie stehen sie zu der Entscheidung der schwarz/gelben Koalition als Bundesentwicklungsminister?
Ist dies ein Fortschritt oder eher Rückschritt, musste diese Entscheidung getroffen werden, oder hatte man noch alternativen?!
so ein abkommen gibt, nach dem man nirgends atombomben zünden darf und nirgends radioaktive stoffe hinbringen darf.
Warum schießt man eigentlich nicht den Atommüll auf die Sonne, anstatt es auf der Erde zu lassen?
Lieber Dirk Niebel,
was haben Ihnen eigentlich die Entwicklungsländer getan?
Wie das Wort Entwicklungshilfe in meinen Augen schon selbst erklärend verlauten lässt, geht es um Länder, die Hilfe in der Entwicklung brauchen. So schwer ist das Wort doch nicht zu verstehen. Wie kann man sich als Entwicklungshilfeminister betiteln und dann gegen sämtliche Maßnahmen die zur Hilfe in den Entwicklungsländern beitragen, auflehnen und ablehnen. Das ist doch absolut paradox. Schweinegrippeimpfdosen für Afrika, was hat sie da geritten, gibt es nicht wichtigere Sachen, die man vorrangig bekämpfen müsste? Seien Sie doch mal ehrlich, sie hätten doch jede andere Stelle im Bundestag ebenso angetreten, nur um mitmischen zu können, weil die Entwicklungshilfe interessiert sie doch Null und das ist noch aufgerundet.